Dieser Beitrag über Yoga im Alltag für Anfänger entstand in freundlicher Kooperation mit Wanderlust

Laut meinem Instagram-Feed bin ich die Einzige, die kein Yoga macht

Meine Motivation mehr Bewegung in meinen Alltag und Beweglichkeit in meinen Körper zu integrieren, stammt aus meiner Arbeit im Home-Office. Ich hatte mir letztens erst eine neue Sportuhr zugelegt, die diese nervige Funktion eines Schrittzählers und einem Aktivitätsmesser besitzt, der anschlägt, sobald man sich lange nicht bewegt hat. Seitdem hatte ich Tag für Tag schwarz auf weiß vor Augen, wie wenig ich mich eigentlich außerhalb meines Sports bewegte. Um meine Produktivität zu steigern, wollte ich nicht nur regelmäßige Pausen einführen, sondern in diesen Pausen außerdem etwas Sinnvolles für meinen Körper tun. Damit er mich auch noch weitere 25 Jahre und mehr durchs Leben tragen würde. Und um ehrlich zu sein – wer würde nicht gern diese superfancy Yoga-Posen aus seinem Instagram-Feed nachahmen können?

Yoga hat in den letzten Jahren in Deutschland und meinem Freundeskreis eine Hype-Welle ausgelöst. Was mich nur noch mehr dazu brachte, diese Sportart zu boykottieren und mit Vorurteilen zu betrachten. Alle finden Yoga plötzlich toll? Dann ist das ein Grund mehr, diese Körperkunst nicht auszuprobieren. Wie kindisch. Ich fand, es war Zeit erwachsen zu werden und endlich auch auf dieser Welle zu surfen. Denn ich lebe nach dem Vorsatz: Erfolgreich sein, bedeutet, sich ständig weiterzuentwickeln und das kann ich nur, in dem ich fortwährend neue Dinge ausprobiere und ihnen offen gegenüber bin. Ich lebe also mit dem realistischen Ziel, jeden Monat etwas Neues zu lernen. Diesen Monat war die “21-Day Yoga Challenge: Vinyasa For Life” an der Reihe.

Mein erster Versuch war eine Katastrophe, aber Aufgeben war keine Option

Die Aufgabe 21 Tage lang jeden Tag Yoga zu machen, drohte bereits an Tag 1 zu scheitern. Warum? Weil meine Erwartungen an die Challenge beim ersten Tag bereits nicht vereinbar mit dem Programm waren. Die ersten 20 Minuten waren gerade mal bestückt mit zwei Übungen. Dafür war ich extra in den Olympia Park gegangen, um bei schöner Kulisse Yoga zu machen? Ich wusste selbst, dass zuhause meine Motivation die Übungen durchzuziehen gering wäre, weswegen ich extra eine schöne Kulisse ausgewählt hatte. Doch diese 20 Minuten-Me-and-Yoga-Time waren voll mit Erklärungen und Lehren. Nichts mit Bewegung und Sport. Viel zuhören und lernen. Das war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.

Ich wollte richtig loslegen, hatte mir vorgenommen, dass mein Körper diese unglaublichen Verdrehungen und Figuren beherrschen würde, die man überall auf den Social Media-Kanälen sah. Doch dieser Online-Kurs war für Menschen konzipiert, die sich auch inhaltlich mit der Sportart auseinandersetzen und mehr darüber lernen wollen. Ich wollte mich doch einfach nur bewegen! Aber genug gejammert, denn meine neue Mission lautete: Lass dich drauf ein und probier es aus. Und tadaaa – ich wurde besser. Vielleicht nicht von Tag zu Tag, aber von Woche zu Woche.

Eine schwere Krabbe unter vielen Rehen

Seien wir ehrlich: Ich fühlte mich in den 21 Tagen oft wie eine unbewegliche, übergroße, schwere Krabbe. Also eher das Gegenteil eines Yoga-Rehs. Aber am Ende der Challenge muss ich sagen, dass mir diese 21 Tage 20 Minuten Yoga direkt morgens nach dem Zähneputzen folgendes schenkten: Mehr Selbstvertrauen in mich neue Dinge auszuprobieren, das Selbstbewusstsein, dass ich ein Macher bin und Dinge durchziehen kann, wenn ich nur will – und natürlich die heißersehnte Beweglichkeit. Schaffte ich es zu Anfang der Aufgabe nicht, meine Hände bei gestreckten Beinen auf den Boden zu bringen, konnte ich am Ende der 21 Tage unglaubliche Erfolge verzeichnen. Und uh Girl, meinem Rücken geht es seither so viel besser!

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Mein Fazit: Ich brauche eine reelle Yoga-Class-Veranstaltung

Der Online-Kurs war gut, um in die Sportart reinzukommen und einige Dinge über den eigenen Körper zu lernen. Was mir total gut gefallen hat, ist, dass die Trainerin individuell auf die Bedürfnisse von Anfängern und Fortgeschrittenen eingegangen ist, obwohl ja kein Schüler physisch anwesend war. Sie hat bei vielen Übungen mehrere Varianten gezeigt oder erklärt, sodass sowohl Newbies als auch Profis ihr Training speziell anpassen können. Aber der Kurs führte nicht dazu, weiter Online-Kurse in meinen Alltag zu integrieren. Er hat dennoch Lust auf mehr Yoga gemacht. Nur brauche ich echte Trainer und Menschen um mich herum, damit ich nicht die Lust verliere. Der perfekte Auftakt dafür ist das Wanderlust-Event in München am 10.06. – hunderte Gleichgesinnte in wunderschönen Outfits vollziehen in der Sonne den “Mindful Triathlon”. Erst geht es 5 KM laufen (oh yes, das ist meine Disziplin!), dann zum Flow-Yoga auf die Matte, eine geführte Session mit Trainer und als Krönung wird eine halbe Stunde meditiert. Meine größte Aufgabe wird sein, nicht einzuschlafen, da das Event bereits um 07:30 Uhr startet.

Ich kann definitiv festhalten, dass Yoga unglaublich tolle Dinge mit eurem Körper anstellt. Das heißt, ich kann den Hype verstehen. Doch wie man zu dieser Sportart findet, muss jeder für sich herausfinden. Mich reizt mittlerweile Bikram Yoga total, was man bei 26° Celsius Hitze praktiziert. Ich denke, dass werde ich nach dem Wanderlust in Angriff nehmen.


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3 KOMMENTARE

  1. Mir ging es wie Dir, ich habe auch spät mit Yoga angefangen und mache es immer noch nicht als “Hauptsportart”. Aber so zweimal die Woche, um den Muskelkater von HIIT wegzudehnen und an meiner Beweglichkeit zu arbeiten ist inzwischen drin. Bei mir alles mit Online-Kurs, ich bin nicht so gut mit festen Terminen.

    Anne|Linda, Libra, Loca

    • Liebe Anne,

      wie cool! Endlich mal jemand, dem Online-Kurse liegen 🙂
      Ich finde Yoga auch super für die Beweglichkeit im ganzen Körper und du hast recht, es ist auch wirklich gut, um von den intensiven Workouts runterzukommen.

      Hab eine erfolgreiche Woche, BOSSBABE!

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