Ich gebe es zu – Ich bin süchtig nach der Serie Aufräumen mit Marie Kondo! Wenn man diese Serie guckt, will man auch nur noch Ausmisten. Und genau das haben wir getan. Die Regel, nach der bei Marie Kondo aufgeräumt und organisiert wird, ist einfach: Du behältst nur noch das, was dir Freude schenkt. Mein Freund und ich haben uns also ein ganzes Wochenende Zeit genommen und nach dieser Methode ausgemistet und Leute, was soll ich euch sagen?

Wir haben nicht nur lang verschollene Dinge wiedergefunden, sondern auch 15 Säcke voll weggeschmissen, gespendet, verschenkt. Und zwischenzeitlich sah es einfach aus wie ein Schlachtfeld.

Nur das behalten, was dir wirklich Freude bringt – Was einfach klingt, ist im Grunde gar nicht so leicht und folgt einer bestimmten Reihenfolge. Es wird nach Kategorien ausgemistet – Erst kommen die Klamotten dran, dann die Bücher, bei uns ging es weiter mit der Küche und Sonstigem und erst am Ende widmet man sich den Erinnerungsstücken und emotional behafteten Dingen.

3 Regeln beim Aufräumen

Wenn ihr euch eine Kategorie vornehmt, geht’s wie folgt: Erst wird alles ausgeräumt und auf einen Haufen gelegt. Danach nimmt jedes Teil einzeln in die Hand und fühlt in sich hinein, ob das Stück dir Freude schenkt. Ist dem nicht so, wird es aussortiert, indem ihr euch bedankt. So geht ihr alle Stücke einzeln durch. Die Sachen, die ihr behalten wollt, bekommen einen festen schönen Platz zugeteilt.

Klamotten haben dabei eine feste Falltechnik, damit sie „stehend“ einsortiert werden können. Bücher werden vor dem Aussortieren „aufgeweckt“, indem ihr auf sie drauf klopft. Emotional behaftete Dinge werden zum Schluss sortiert, weil ihr dann eure Fähigkeit, zu wissen, was euch wirklich Freude schenkt, bereits trainiert habt und besser einschätzen könnt, was ihr behalten wollt. Und ehrlich gesagt, nach 24 Stunden purem Ausmisten ist man einfach schmerzfreier und trennt sich leichter von seinem Zeug.

Warum Emotionales zum Schluss aufgeräumt werden sollte

Es gab Momente während des Aufräumens, die ich nicht gefilmt habe, wo mir manche Sachen echt Tränen in die Augen geschossen haben. Ein altes T-Shirt meines Dads kam beispielsweise weg, wobei die Trauerkarte ihren besonderen Platz gefunden hat, weil ich da einfach noch nicht bereit bin, die wegzugeben, aus welchem Grund auch immer. Ich habe noch ein paar Erinnerungsstücke mehr von ihm, aber während des Aufräumens wurde mir einfach so krass bewusst, dass ich die wichtigsten Erinnerungen an meinen Dad immer bei mir trage. War ein schönes und beruhigendes Gefühl.

Bei der Küche wurde es anstrengend

Die Küche – oh wow, das war ein Erlebnis. Die ganzen Sachen so vor mir auf dem Boden zu sehen, war irgendwie peinlich. Vorher war ich noch so stolz, was ich alles aussortiert hatte und da sah man das erste Mal, was man sich für einen Scheiß über die Jahre zulegt, den man nie wirklich benutzt. Aber das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Das Fazit: Aufräumen mit Marie Kondo

Mein Fazit: Hammer Methode. Wirklich. Ich habe in der Zeit nicht nur viel über mich gelernt, welche Dinge mir wichtig sind, wie man besser organisiert, sondern auch welche Rolle der Konsum für mich in Zukunft einnimmt. Ich wird zukünftig nicht erst beim Aussortieren fragen, was mich glücklich macht, sondern schon beim Kauf. Weil ganz ehrlich – wer von uns hat nicht schon mit Impulskäufen versucht, irgendein anderes, tieferes Bedürfnis zu stopfen?!

Habt ihr schon nach dem Prinzip ausgemistet? Was fiel euch am schwersten? Teilt eure Erfahrungen gerne mal in den Kommentaren! 

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Schön, dich kennenzulernen! Als Business Coach helfe ich jungen, ambitionierten Frauen dabei, ihr “Warum” im Leben zu finden und beruflich so richtig durchzustarten. Mir ist es ein großes Anliegen, gemeinsam zu wachsen und den eigenen Weg zu gehen – wie auch immer dieser aussehen mag. Um deinen eigenen Weg zu gehen, ist es unglaublich wichtig, zu wissen, wie er überhaupt aussehen soll. Was dich glücklich macht, welche Stärken du in deine Ideen einfließen lassen kannst und welche Werte dich und deine Arbeit leiten. Lass es uns gemeinsam herausfinden!

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