Ihr seid auf der Suche nach Inspiration? Dann solltet ihr euch diese drei Dokumentationen, die es aktuell im deutschen Netflix gibt, auf eurer Watchlist speichern! Die Dokus zeigen uns drei eindrucksvolle Frauen, die sich nicht davor scheuen, verletzlich zu sein und dennoch für das kämpfen, woran sie glauben. Ihre Stärke, ihr Selbstvertrauen und ihr Engagement machen sie zu ultimativen BOSSBABES.

1. Seeing Allred

Gloria Allred ist eine amerikanische Rechtsanwältin, Bürgerrechtsaktivisten und Feministin der ersten Stunde. Als eine der ersten Anwaltskanzleien in den Vereinigten Staaten spezialisierte sie sich schon früh auf Frauen. Sie kämpfte nicht nur für gerechte und gleiche Arbeitsbedingungen von Mann und Frau, sondern setzte sich in Fällen von sexueller Belästigung und Vergewaltigungen für die Rechte der Opfer ein. In den 80er Jahren ging sie für die Legalisierung von Abtreibungen auf die Straße. Dort setzte sie sich 2008 richtungsweisend für das Recht aus gleichgeschlechtliche Ehe ein.

Zuletzt war Gloria Allred im Rahmen des Prozesses um Bill Cosby federführend und setzte sich für die zahlreichen Frauen ein, die von dem Komiker belästigt wurden, die Vorfälle jedoch so weit zurücklagen, dass sie rein rechtlich als verjährt galten.

Die Dokumentation zeigt nicht nur ihren eindrucksvollen Werdegang auf, sondern gewährt uns einen besonders privaten Einblick in die Lebenswelt der Powerfrau. Ihr Biss und ihre Durchsetzungsfähigkeit machen sie zwar immer wieder zur Zielscheibe von Spott und Hohn, jedoch lässt sich die Anwältin davon nicht von ihrem Weg abbringen.

2. My next guest needs no introduction: Malala Yousafzai

In dieser Talk-Reihe trifft der amerikanische Showmaster David Letterman auf berühmte Gäste mit spannenden Interviews. Sein bisher wohl eindrucksvollster Gast ist dabei die Friedensaktivistin und Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Malala stammt aus dem Swat-Tal in Pakistan, wo seit 2004 die Terrororganisation Taliban herrscht.

Bereits mit elf Jahren begann sie, für die BBC in einem Blog über ihren Alltag zu schreiben. Sie schilderte, wie die Taliban zunehmend Schulen für Mädchen zerstörte und ihnen nach und nach nicht nur den Zugang zu Bildung, sondern auch das Hören von Musik, das Tanzen sowie das unverschleierte Betreten von öffentlichen Räumen verbot. Malala hielt sich nicht an diese Verbote und ging allen Gefahren zu trotz weiterhin zur Schule. Bis sie 2012 im Alter von 15 Jahren im Schulbus von einem Taliban in den Kopf geschossen wurde.

Dieser furchtbare Angriff machte das junge Mädchen auf einen Schlag berühmt. Malala musste mehrfach notoperiert werden und wurde schließlich für eine bessere medizinische Versorgung nach Großbritannien ausgeflogen. Dort erholte sie sich von dem grauenhaften Attentat und begann erneut den Kampf für mehr Bildung für Mädchen und junge Frauen. 2014 wurde sie für ihr Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Heute ist Malala 21 Jahre alt und studiert an der Oxford University Philosophie, Politik und Wirtschaft. In der dritten Episode der ersten Staffel nimmt sie David Letterman mit durch die Universität. Dort erzählt sie eindrucksvoll von ihrer Motivation und davon, was sie weiterhin trotz der vielen Rückschläge antreibt. Ihre Lebensgeschichte und ihr eiserner Willen, zu lernen, und dadurch ein besseres Leben führen zu können, sollte uns allen ein Vorbild sein.

3. Gaga: Five Foot Two

2017 machte Lady Gaga ausnahmsweise mal nicht mit gewagten Outfits und provokanten Auftritten von sich reden, sondern mit ihrer verletzlichen Seite. Die Dokumentation “Gaga: Five Foot Two” begleitet die Künstlerin während einer ihrer stressigsten Zeiten. Sie hat gerade ihr neues Album herausgebracht und bereitet sich gleichzeitig auf ihren Auftritt bei der Superbowl Halftime Show vor, wo sie vor einem Millionenpublikum performen wird.

Doch statt non-stop Frauenpower bekommen wir auch eine andere Seite von Gaga, die mit bürgerlichem Namen Stefani Germanotta heißt, zu Gesicht. Die Sängerin leidet unter chronischen Schmerzen und hat zusätzlich mit psychischen Probleme zu kämpfen.

Gerade dieser intime Einblick in die Schattenseiten des Künstlerdaseins und das ehrliche Angehen ihrer Probleme sind es, die diese Dokumentation so besonders machen. Sie gewährt uns einen seltenen Blick hinter die Fassade und macht aus einem Superstar einen Menschen mit Gefühlen, Ängsten und Schwächen.

Welche Dokumentationen fehlen eurer Meinung nach noch auf der Liste? Inspiriert die BOSSBABECREW gerne mit euren Kommentaren!

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