So klappt´s auch mit der Arbeit von zu Hause 

Immer mehr Menschen entdecken das Home Office für sich. Es wundert mich nicht, denn morgens nach dem Aufwachen innerhalb von 15 Minuten fertig vor dem ersten Termin zu sitzen, hat schon so seine Vorteile. Trotzdem hört man auch genauso viele Gegenstimmen, die das Home Office für unproduktiv („Ich mach mal kurz die Wäsche nebenher“) und sogar gefährlich (Netflix lässt grüßen) halten.

An das Arbeiten von zu Hause aus muss man sich mit Sicherheit erstmal gewöhnen. Hat man den Dreh aber raus, geht es nicht mehr oder minder produktiv zu als in einem klassischen Büro, denn Home Office ist letztendlich das, was du draus machst. Die folgenden 6 Tipps sollen dir dabei helfen, auch zu Hause einen produktiven Arbeitstag zu haben und dadurch die Vorzüge des Home Office richtig genießen zu können! 

Tipp Nr. 1: Setze dir einen Feierabend 

Wenn du dich morgens an deinen Schreibtisch setzt, dann überlege dir am besten gleich, wann du den Feierabend anpeilst. Zu Hause ist die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben so verschwommen, dass man eher dazu neigt, sich abends nochmal kurz an den Laptop zu setzen und „noch schnell etwas fertig zu machen“. Und genau dieser Gedanke kann unterbewusst zu Unproduktivität führen. Denn, wenn wir wissen, dass wir theoretisch den lieben langen Tag Zeit haben, dann lassen wir uns auch viel mehr Zeit, als wenn wir uns vornehmen die gleiche Arbeit in 6-8 Stunden zu erledigen.  

Gutes Zeitmanagement ist also besonders wichtig! Ich nutze dafür auch gerne die Personal Kanban Methode. Was das genau ist und wie das funktioniert, kannst du hier nachlesen.  

Tipp Nr. 2: Richte dir einen Arbeitsplatz ein 

Es muss nicht immer ein eigenes Büro sein, aber ein fester Arbeitsplatz in deiner Wohnung hat auf jeden Fall seine Vorteile. Wenn du diesen einen Platz mit Arbeit verbindest, dann wirst du viel fokussierter sein.

Dein Unterbewusstsein weiß: Wenn ich hier sitze, dann wird gearbeitet! Du wirst damit nicht nur produktiver arbeiten, sondern machst es dir dadurch einfacher Privat – und Berufsleben zu trennen. Und jetzt mal ehrlich: Die Couch wollen wir doch auch nicht mit Arbeit, sondern mit gemütlichen Fernsehabenden verbinden, oder?  

Besiege deine Einsamkeit im Home Office

Tipp Nr. 3: Verbringe deine Mittagspause nicht vor dem Fernseher 

Es ist schon wahnsinnig verlockend den Fernseher oder das gemütliche, eigene Bett direkt vor der Nase zu haben. Und ich geb´s zu: Auch mir kommt manchmal mittags der Gedanke „nur kurz hinlegen“ oder „nur kurz eine Folge“. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das funktioniert nicht. Aus „kurz“ wird dann eine Stunde und aus „einer“ Folge werden drei… Ich denke dann daran, dass ich diese Zeit mittags eigentlich gar nicht richtig genießen kann, da ich ja weiß, dass ich nochmal an die Arbeit muss. Erst nach Feierabend kann ich diese Dinge wieder genießen – aber der rückt durch solche Mittagspausen in weite Ferne. 

Verbring die Mittagspause also lieber „gesund“. Zum Beispiel mit einem ausgiebigen Spaziergang in der Natur, Sport oder einem achtsamen Mittagessen. Das ist schon mehr als die meisten Menschen in einem Büro von ihrer Mittagspause erwarten können.  

Hier gibt es noch mehr Tipps für gesunde Gewohnheiten in deinem Business Alltag! 

Tipp Nr. 4: Arbeite in DEINEM Rhythmus 

Eine Sache möchte ich gerne klarstellen: Im Home Office musst du nicht von 9-to-5 arbeiten. Es ist ja gerade einer der größten Vorteile, dass du deinen eigenen biologischen Rhythmus nutzen kannst – und auch sollst! Egal, ob du ein früher Vogel oder eine Nachteule bist: Nutze dein Naturell und sei dann produktiv, wenn du dich danach fühlst.  

Tipp Nr. 5: Nutze die Vorteile nicht aus 

Ich mag den Spruch von Bodo Schäfer: „Disziplinier dich selbst, sonst tut es irgendwann wieder ein anderer“. Für das Home Office bedeutet das ganz klar: Wenn du es genießt von zu Hause aus zu arbeiten, dann sorge dafür, dass du das auch weiterhin darfst. Lass die Arbeit nicht schleifen, bloß weil du um 12 Uhr ins Freibad willst oder dich tagsüber mit einer Freundin zum Kaffee trinken triffst. Du kannst all diese Dinge natürlich tun, aber deine Arbeit sollte getan werden – egal ob davor oder danach.  

Tipp Nr. 6: Sei nicht so streng zu dir 

Denk daran: In einem Büro hast du Kollegen, mit denen du mal ein Schwätzchen hältst oder eine etwas längere Kaffeepause machst (Hier gibts noch ein paar Tipps gegen Einsamkeit im Home Office). Nur, weil du dort 8 Stunden oder länger jeden Tag verbringst, heißt das nicht, dass jede Sekunde davon produktiv war. Und deswegen erwarte nicht von dir, dass du im Home Office jeden Tag 8 Stunden oder länger produktiv sein sollst. Achte auf eine gesunde Produktivität und wie bei allem im Leben: Auf die richtige Balance. 

Und jetzt bin ich neugierig: Bist du eher Team Home Office oder gehst du doch lieber in ein Büro? Falls du gerne von zu Hause arbeitest: Wie schaffst du es, genauso produktiv zu arbeiten, wie in einem Büro? 

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Wie schön, dass du da bist! Ich unterstütze Laura bei ihrer Arbeit, in dem ich regelmäßig Blogposts für LABOLD minds schreibe und dadurch für neue Inspirationsquellen für dich sorge. Beruflich arbeite ich als Social Media Managerin und Bloggerin. Außerdem helfe ich anderen Menschen dabei ihre Herzensprojekte zu finden, mit dem sie sich den Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten erfüllen können. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch einen riesigen Schatz aus Ideen und Talenten in sich trägt – aber wenn du hier bist, dann weißt du das sicher schon und bist bereit dich auf die Suche zu machen. Viel Spaß bei dieser Reise!

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