Eine Absage auf die Bewerbung zu bekommen, in der Schule als Letzter beim Mannschaftssport aufgerufen oder von einem geliebten Menschen verlassen zu werden: All das tut weh. Manches spüren wir intensiver, manches stecken wir leichter weg. Gerne würden wir alles super cool wegstecken, was uns an negativen Erfahrungen begegnet.

Aus negativen Ereignissen lernen wir am besten. Gerade weil sie wehtun, wollen wir sie in Zukunft vermeiden. Also ist das ein Geschenk und kein Fluch. Aber wie kommt man schneller über die Ablehnung hinweg?

Ablehnung schmerzt und das sogar körperlich

„Soziale Schmerzen“ sind in der Neurowissenschaft längst angekommen. Unser Gehirn macht keinen Unterschied, ob wir von einem Menschen verlassen werden und Ablehnung erfahren oder einen Hexenschuss bekommen. Das ist evolutionsbedingt: Früher war es für uns lebensbedrohlich, wenn wir ausgegrenzt wurden, da wir uns in der Gruppe besser verteidigen konnten. Salopp ausgedrückt: Menschen, die allein auf sich gestellt waren, wurden meist vom Säbelzahntiger gefressen.

Tipp 1: Erwartungsmanagement

Bleibt unvoreingenommen. Gehen wir bereits mit der Erwartung, enttäuscht zu werden, an eine Situation heran, reagieren wir umso empfindlicher, wenn die Ablehnung dann auch eintrifft. Murphys Gesetz lässt grüßen. Lasst euch nicht durch eure Angst verunsichern.

Es ist eines der Quintessenzen des Lebens, dass wir es nicht jedem recht machen können. Ansonsten sind wir eine leere Hülle ohne eigene Gedanken, Ideen, Vorstellungen und Meinung.

Tipp 2: Die Welt wird sich weiterdrehen

Wenn es nicht dieser Job war, wird der nächste kommen. Wenn dieser Mensch nicht die Liebe eures Lebens war, wird jemand anderes seinen Platz einnehmen. Doch sicher ist: Egal wie, dein Leben wird weiter gehen und es wird eine bessere Zeit kommen. Auch wenn ihr das gerade nicht hören wollt: Ihr kommt drüber weg, Zeit lässt Wunden heilen. Erlaubt euch, die Situation loszulassen.

Tipp 3: Manches will einfach nicht passen

Es gibt Gründe, warum gewisse Dinge zu Ende gehen und andere gar nicht erst beginnen. Doch der Grund bist nicht du als Person. Sondern die Umstände, Vorstellungen, Fähigkeiten, Ereignisse oder Entscheidungen. Denkt mal so: Man kann einen Kreis schließlich nicht in ein Dreieck zwängen.

Jedes Hindernis, und wenn es noch so klein ist, dient dazu, dass du über dich hinauswächst. Menschen, die bereit sind, ihre Grenzen in Frage zu stellen, sind am Ende die, die mehr erreichen.

Tipp 4: Lernt aus der Ablehnung

Stichwort: Selbstreflexion. Fragt euch, was zu der Ablehnung geführt hat (das ist natürlich von Situation zu Situation unterschiedlich). Was war euer Anteil daran? Was könnt ihr das nächste Mal besser machen? Worauf habt ihr keinen Einfluss?

Nutzt die Erkenntnisse, um aus der Zurückweisung zu lernen. Wenn ihr denkt, versagt zu haben, seid ihr die einzige Person, die euch vom Gegenteil überzeugen kann. Das kann niemand von außen übernehmen. Nehmt den Druck raus. Eigentlich gibt es überhaupt kein Versagen. Ihr stimmt nicht überein? Dann lasst mich euch überzeugen.

Tipp 5: Die Ablehnung von anderen ist ihr Verlust, nicht eurer

… denn diese Menschen, die dich nicht haben wollen, verpassen eine großartige Chance: Dich (besser) kennenzulernen. Das ist ihr Verlust. Wenn du dir ein Stücken dieser Attitude aneignest, wird die Ablehnung das nächste Mal nicht mehr ganz so wehtun. In dem Augenblick, in welchem du die anderen um dich herum von ihrem Podest runterhebst, wirst du feststellen, dass dein Leben leichter wird. Es ist dein Leben und es liegt an dir, zu nehmen, was dir zusteht. 

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Schön, dich kennenzulernen! Als Business Coach helfe ich jungen, ambitionierten Frauen dabei, ihr “Warum” im Leben zu finden und beruflich so richtig durchzustarten. Mir ist es ein großes Anliegen, gemeinsam zu wachsen und den eigenen Weg zu gehen – wie auch immer dieser aussehen mag. Um deinen eigenen Weg zu gehen, ist es unglaublich wichtig, zu wissen, wie er überhaupt aussehen soll. Was dich glücklich macht, welche Stärken du in deine Ideen einfließen lassen kannst und welche Werte dich und deine Arbeit leiten. Lass es uns gemeinsam herausfinden!

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