Ich habe mich die letzten Wochen selbst extrem im Stich gelassen. Auf Instagram werden es einige schon mitbekommen haben, war der emotionale Backlash etwas krass und ich bin total in alte Muster verfallen. Konkret heißt das: Ich habe trotz viel Sport zugenommen und mich nicht um meine gesunde Balance gekümmert.

Realtalk: Wie du aus der Negativspirale ausbrichst!

Das Resultat: Ich war unzufrieden und gestresst. Auch wir Coaches sind nur Menschen und haben an unseren eigenen Blockaden zu knabbern. Doch seit einigen Tagen läuft es wieder so richtig gut – ich habe zu meiner alten Form zurückgefunden.

Also sind hier meine besten 5 Tipps, um wieder zurück in gute und hilfreiche Routinen zu finden!

1. Tipp: Verzeih dir, wie es bisher gelaufen ist

Hör auf, auszuflippen! Es hilft niemanden, wenn du dich zerfleischt dafür, dass du deiner Meinung nach die letzten Wochen total versagt hast. Bestraf dich dafür nicht länger. Es ist gelaufen, die Zeit liegt hinter dir. Das Entscheidende ist, wie du jetzt weitermachst. 

Hier gibt es mehrere Ansätze – manchen hilft es, wenn sie eine Art „Wiedergutmachung“ an sich selbst verfassen. Das kann ein Brief oder eine kleine Notiz sein, wo du niederschreibst, dass du beispielsweise vom Weg abgekommen bist, dich aber jetzt besserst. Jetzt nicht genau in diesem Wortlaut. Diese kleine Aufgabe hilft bei dem Prozess, sich selbst gegenüber ehrlich und zugleich versöhnlich zu sein. 

Mir hilft eine kleine Geste, mit der ich mir selbst verzeihe und mir sage, dass alles okay ist. Es ist in Ordnung mal abseits des Weges zu geraten und eine Weile zu brauchen, um wieder zurückzukommen. Wichtig ist, dass du wieder zurückkommst und dich deiner alten Ziele und der Motivation dahinter bewusst wirst. 

2. Tipp: Unterscheide zwischen problembelasteten und problemfreien Zeiten

Unsere Probleme treten nicht immer und überall auf – Mach dich also auf die Suche deiner Trigger! Was löst deine alten Muster aus, die du gerne gegen gesündere eintauchen würdest? Wann in den letzten Wochen ging es dir besser – und wenn es nur ein kleines bisschen war? Was hast du da anders gemacht als an den anderen Tagen? 

Erinnere dich zurück an diese Zeit und schreib alles auf, was dir damals geholfen hat. Wenn es dir schon einmal geholfen hat, liegen die Chancen gut, dass es auch ein weiteres Mal so ist.

3. Tipp: Triff die richtigen Entscheidungen und zwar jetzt

Du weißt jetzt also, wie dein Tag nicht mehr aussehen soll, damit du dich wohlfühlst, aber wie soll er aussehen, damit du dich wohlfühlst? Nur weil wir das weglassen, was uns nicht gut tut, bedeutet das nicht, dass es uns auch besser geht. Es geht darum, mehr von den Dingen zu machen, die uns gut tun.

Eine Möglichkeit ist, ein kleines Regelwerk anzufertigen. Das können 10 Sätze sein, die mit „Ich will…“ anfangen oder echte Regeln a la „Ich werde nicht mehr…, sondern stattdessen…“. Ganz wichtig ist hier das „stattdessen werde ich“. Denn da geht ihr konkret eine Verpflichtung mit euch ein. Wenn ihr lediglich sagt, beispielsweise „Ich werde keine Süßigkeiten mehr essen“ und ihr dann aber vom Heißhunger überwältigt werdet, greift ihr doch gerne wieder zu alten Mustern zurück.

Was werdet ihr also stattdessen machen? Macht euch im Vorfeld Gedanken über das Szenario, damit ihr, wenn ihr in die Bredouille kommt, wisst, was zu tun ist und ihr eure Pläne nicht direkt wieder über den Haufen werft.

4. Tipp: Besorg dir Unterstützung

Hole dir Inspiration! In welcher Form auch immer. Ich habe eine Freundin gefragt, ob sie mir einen Essensplan schreiben kann. Sie ist ehemalige Ernährungsberaterin und ich bin zu faul und ungelernt, um mir mein Essen richtig vorzuplanen. Das Thema ist bei mir persönlich: Als Selbstständige treffe ich den ganzen Tag wichtige Entscheidungen.

Vor allem weil ich gerade dabei bin mein eigenes Coachingbusiness so richtig zum Fliegen zu bringen, sind die Entscheidungen, die ich zu treffen habe weit emotionaler und belastender als „was esse ich heute Abend?“ – darüber möchte ich mir im seltensten Fall auch noch Gedanken machen und bin froh, wenn mir das Denken in diesem Fall jemand abnimmt. Gleichzeitig soll es schmecken und meiner Gesundheit förderlich sein. Deswegen hab ich mir Unterstützung geholt.

Alternativ könnte ich auch ein Fitness-Programm kaufen, mir das Wissen selbst aneignen (was langfristig total Sinn macht und ich auch irgendwann in Angriff nehme, nur jetzt gerade bin ich zu ausgelaugt dafür) – Fakt ist diese Ausgelaugtheit ist keine Ausrede, sich dem Thema nicht zu widmen!

5. Tipp: Warte nicht auf die richtige Motivation, take action

Wenn du nicht ins Handeln kommst, bringt all das Denken auch nichts. Tu etwas, am besten in Richtung deines Ziels. Die wichtigste Frage von heute ist also: „Was kannst du jetzt schon tun, um einen Schritt näher an dein Ziel zu kommen?“ Denn denk daran: Wenn du heute anfängst, erreichst du dein Ziel schon einen Tag früher. 

Das ist mein Weg, wie ich wieder zurück zu meinem gesunden Lifestyle gefunden habe – was ist eurer? Schreibt mir eure Tipps gerne in die Kommentare! 

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