Fragen wir Menschen, die im Sterben liegen, was sie am meisten bereuen, dann bestehen ihre Antworten meist nie aus den Dingen, die sie getan haben. Sondern bedauern sie eher die Sachen, die sie immer tun wollten, aber dann doch nie umsetzten. Sollte der Tag der Tage anrücken, dann möchte ich sagen können: „Geil war’s!“

Denn wir wissen nie, wann das Ende kommt. Also fangt nicht damit an, euch die schönen Dinge für später aufzuheben, wenn ihr mehr Geld, mehr Zeit, weniger Stress habt oder bereit dafür seid. Lasst es mich so sagen:

Geld kommt immer

Auch wenn wir Existenzängste haben und nicht wissen, wie es den nächsten Monat um uns steht, denken wir einen Monat später zurück und sagen uns „Irgendwie hat es schon hingehauen.“

Wir haben alle die gleichen 24 Stunden Zeit am Tag wie Beyoncé

Wenn wir so viel auf dem Zettel haben, wir ihr nicht dazu kommen, unsere Wünsche auszuleben, dann neigen wir dazu zu sagen: „Ich habe gerade einfach keine Zeit.“ Sagt an solch einer Stelle mal: „Das hat gerade keine Priorität für mich“ und legt euer Augenmerk darauf, was euch im Leben wichtig ist. Dann macht das und nicht all die Dinge, auf die ihr sowieso keine Lust habt. Falls ihr eine kleine Hilfestellung braucht, eure Träume endlich wahrzumachen und mit den Ausreden aufzuhören, dann schaut euch dieses Video an – das gibt euch die Lösung und einen kleinen Schubser in die richtige Richtung.

Ihr seid nie vollständig bereit, all-in zu gehen

All das Pläne machen und die Auffangnetze um euch herum, werden manchmal vom Leben einfach außer Kraft gesetzt. Denn das Leben hat immer noch einen Joker in der Tasche, um euch aus der Komfortzone zu holen. Das ist ein Geschenk. Irgendwann müssen wir aufhören Pläne zu schmieden und anfange, sie in die Tat umsetzen. Später könnt ihr immer noch nachjustieren und eure Pläne korrigieren.

Aber am Ende des Tages werdet ihr nur bereit sein, für das was da kommt, wenn ihr anfangt, eure Ziele zu leben. Mit jedem kleinen Schritt näher ans Ziel werdet ihr wachsen und diese Bereitschaft wird ein Teil von euch werden. Das könnt ihr nur erreichen, indem ihr anfangt und nicht weiter hypothetisch darauf herum denkt.

Seid gnädig zu euch, wenn der Sturm euch die Wurzeln entrissen hat

Dieses Jahr ist bereits voller Höhen und Tiefen. Das ist jedes Jahr, manchmal rutscht die Laune täglich nach oben und gibt sich dann der Talfahrt danieder. Das ist völlig normal. Nur waren die Ausschläge dieses Jahr besonders extrem. Je höher ich flog, umso tiefer stürzte ich. Je tiefer der Aufprall umso höher der Aufstieg. Beständigkeit ist dieses Jahr durch meine Beziehung gesichert, denn egal was für ein Paradiesvogel ich sein mag, auch mir tut ein wenig Beständigkeit gut. Wenn auch nicht zu viel.

Es gab Zeiten, in denen ich nicht ins Bett gehen wollte, um jede Sekunde Leben aufzusaugen – bloß nichts verpassen. Es gab Zeiten, in denen ich nachts aus dem Bett aufstand, denn meine Gedanken und die Talfahrt drohten mich aufzufressen. Ich lebe nach einem Prinzip: Das Bett gehört mir, meinem Schlaf, Ruhe und positiven Gedanken. Verspüre ich Schmerz, negative Tiefschlagspiralen oder wälze mich von einer Seite auf die andere, stehe ich auf. Denn der Schmerz hat keine Macht über mich in meinem Bett.

Das Bett gehört dir, nicht dem Schmerz

Was ihr daraus lernen könnt? Mit dieser Weise konditioniert ihr euren Körper darauf, in den Ruhemodus zu schalten, sobald er in die Horizontale bewegt wird. Eine richtige Schlafhygiene ist Goldwert. Denn ohne genügend Schlaf, habt ihr nicht die Kraft und Energie, eure Ziele zu verwirklichen, eure Zufriedenheit zu leben und auf die Wellen des Lebens gefasst zu sein.

Wenn du aufgeben willst, erinnere dich daran, warum du angefangen hast

Ich verstehe Zeiten, in welchen einem das Gefühl beschleicht, man wisse nicht, wie alles zu bewältigen ist. Legt in diesen Zeiten nicht noch mehr Druck auf eure ohnehin schon gestresste Seele. Seid einfach stolz auf euch, dass ihr alles gerade zusammenhaltet. Vergesst eure eigene Mission nicht. Erinnert euch daran, warum ihr dieses Leben gerade lebt und worauf ihr hinarbeitet. Das ist eure Motivation. Das ist es, wofür es sich zu leben lohnt und warum ihr diesen Stress auf euch nehmt. Ihr seid bereit.

Und wenn all das nicht hilft, dann ganz ehrlich: Am Ende des Tages will ich nicht in ein leeres, müdes Gesicht starren und mir die Frage stellen: „Was wäre passiert, hätte ich nur durchgehalten?“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here