Der Grund, warum du abgelenkt und unkonzentriert bist? Euer Smartphone. In diesem Video will ich nicht groß mit Worten wie Digital Detox etc. um mich hauen. Es geht um simple kleine Veränderungen, Auszeiten, die euch helfen, wieder ganz bei euch und euren Zielen zu sein.

Wir verlieren am Tag bis zu 8 Stunden, in dem wir am Handy rumdaddeln. Ihr glaubt es mir nicht? Dann installiert mal eine der Tracking-Apps und lasst sie nur mal so zum Spaß ein, zwei Wochen mitlaufen. Ihr werdet euch erschrecken, wie viel Zeit ihr am Handy verbringt. Mir geht’s aber heute nicht darum, das Handy an sich zu verteufeln. Denn ich liebe mein Handy, wirklich. Doch es hält mich viel zu oft am Tag von den wirklich wichtigen Dingen ab.

Mal wieder bewusst abschalten

Bewusst abschalten tun wir meiner Meinung nach viel zu selten. Ich kann da natürlich nur von mir sprechen. Im Moment ändere ich gerade total viel in meinem Leben. Ich habe meine Schlafgewohnheiten verändert, mir eine Gesundheitsberaterin an die Seite geholt und nehme mein Handy in der ersten Stunde nach dem Aufstehen und in der letzten vor dem Schlafen gehen nicht mehr in die Hand.

In dieser Zeit mache ich unterschiedliche Dinge: Morgenseiten schreiben, Ziele für den nächsten Tag setzen, mit meinem Freund reden und kuscheln, ein Buch lesen, meinen Gefühlen Raum geben.

Scrollen wir bereits morgens schon durch Social Media, werden wir unzufrieden

Ich bin nicht dafür, dass man sich sklavisch verbietet nur dreimal am Tag sein Handy zu checken oder sich selbst ein Zeitlimit auferlegt. Auch für eine totale Auszeit bin ich nicht. Dennoch bin ich dafür, dass es auch mal ohne gehen sollte. Der Seele und den eigenen Zielen zu Liebe. Ich möchte euch zeigen, was bei mir gut funktioniert.

Beim morgendlichen und abendlichen Scrollen hab ich mich immer wieder dabei erwischt, wie ich mich unterbewusst mit allem, was ich sah verglich: Ich hab so viele Accounts gesehen, die so viel weiter in ihrem Business sind als ich. Mädels mit Hunden, tollen Figuren und Urlaubsbilder. Und plötzlich habe ich meine eigene Entwicklung in Frage gestellt – und ein wenig meinen Halt verloren.

Deswegen habe ich mir Stück für Stück wieder ein wenig mein Leben zurückerobert. Ich schaue mir die anderen Accounts immer noch an. Aber seltener. Ich schreibe mir dafür öfter meine Ziele auf und führe sie mir jeden Tag vor Augen. Und habe dadurch wieder Selbstvertrauen und zu mir gefunden.

Die Kontrolle und den Fokus zurückholen

Und noch was: Sobald ihr an einer Aufgabe arbeitet und eure Augen im Seitenwinkel eine Push-Nachricht wahrnehmen, ist euer Gehirn für eine Millisekunde abgelenkt. Auf diese Millisekunde folgt die Entscheidung, die Nachricht jetzt zu lesen oder später. Und auch wenn ihr euch entscheidet, sie später zu lesen, ist möglicherweise euer Gedanke vom Projekt verschwunden und es dauert einige Zeit, um wieder in den Flow zu kommen. Oder es ist sogar unmöglich geworden.

Den Flow-Zustand erreichen, bedeutet die Arbeit geschieht fast von allein

Um den Flow-Zustand beim Arbeiten zu erreichen, sollten wir alle Störer eliminieren. Das bedeutet also nicht nur das Handy lautlos zu stellen und aus dem Blickfeld zu verbannen, sondern auch alle sonstigen Notifications und Push-Nachrichten aus zu stellen.

Das ist auch der Grund, warum ich nur 3-4 Mal am Tag meine Mails checke. Wenn ich auf eine wichtige Nachricht warte und sich niemand meldet, greife ich einfach zum Telefon. Ich mache mich nicht zum Sklaven und drücke alle 10 Minuten auf aktualisieren.

Ich rufe mit diesem Video also nicht zu irgendeiner abstrusen Selbstgeißel-Challenge auf. Ich sage nur, dass am Ende des Tages ihr die Technik um euch herum kontrolliert. Nicht die Technik euch. Zumindest sollte das das Ziel sein.

Lasst euch deswegen mal auf das kleine Experiment ein und nehmt in der ersten und letzten Stunde eures Wachzustandes am Tag nicht das Handy in die Hand und verbringt eure Minuten mit Scrollen. Nutzt sie, um euch was Gutes zu tun. Schreibt Morgenseiten: Dreht die Musik laut auf und tanzt. Knutscht wild mit eurem Gegenüber (wenn das angemessen ist). Egal was, verbringt die Zeit mal anders.

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Schön, dich kennenzulernen! Als Business Coach helfe ich jungen, ambitionierten Frauen dabei, ihr “Warum” im Leben zu finden und beruflich so richtig durchzustarten. Mir ist es ein großes Anliegen, gemeinsam zu wachsen und den eigenen Weg zu gehen – wie auch immer dieser aussehen mag. Um deinen eigenen Weg zu gehen, ist es unglaublich wichtig, zu wissen, wie er überhaupt aussehen soll. Was dich glücklich macht, welche Stärken du in deine Ideen einfließen lassen kannst und welche Werte dich und deine Arbeit leiten. Lass es uns gemeinsam herausfinden!

2 KOMMENTARE

  1. Liebe Laura,
    vielen Dank für dieses Video! Du sprichst mir richtig aus der Seele. Da ich mein Internet für dieses Monat schon aufgebraucht habe, werde ich (glücklicherweise) dazu gezwungen, Zuhause ohne Internet auszukommen und ich muss sagen: es tut mir so gut! Allein wenn ich morgens aufwache und nicht sofort aufs Handy schaue und Instagram öffne, macht mich so viel glücklicher und ausgeglichener. Oder wie viel Zeit ich oft am Handy verbracht habe, nur weil ich keine Lust hatte mich um Haushalt, Uni, Selbstständigkeit zu kümmern – erschreckend! Das fällt mir alles aber erst auf, seit mein Internet aus ist 😉
    Danke für deine Inspiration, das motiviert mich gleich noch viel mehr!
    Liebe Grüße
    Ella

    • Hallo Ella,

      danke für deine Nachricht! Dann bin ich mal gespannt, wie es bei dir weitergeht, wenn das Internet wieder da ist. Hoffentlich kannst du dir ein paar Tipps behalten 🙂

      Liebste Grüße
      Laura

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