Bereits 20 Minuten schon starrst du auf ein leeres Blatt, deine Gedanken rasen, dennoch vermagst du keinen wirklich zu fassen. Kein einziges Wort bringst du auf das Papier. Die Uhr tickt im Hintergrund erbarmungslos. Selbst Zeitdruck vermag dich nicht mehr zu motivieren, um deine bevorstehende Aufgabe zu erledigen. Deine Atmung wird schneller. Mit jeder vergangenen Sekunde wirst du panischer. Verlierst dich in wirren Gedanken zwischen Zweifel, Unlust und Druck. Du steckst fest. Die Blockade hat dich fest im Griff. 

Projektblockaden sind ätzend. Manchmal erwischen sie uns plötzlich, manche Phasen schleichen sich langsam ein. Sobald sie da sind, leidet nicht nur unser Geschäft, sondern auch unsere Motivation, die Laune und im schlimmsten Falle die Gesundheit. Doch Hilfe naht, denn es gibt einige tolle Möglichkeiten, die euch helfen, aus einem solchen Teufelskreis auszubrechen. Die Blockade zu lösen und eurer Kreativität wieder ordentlich einzuheizen.

Ihr seid mies in Projektplanung? Dann haben wir eine Lösung für euch BOSSBABES!

Woher kommt die Blockade?

Eine Methodik, die hilfreich sein kann, ist, der Blockade auf den Grund zu gehen. Fragt euch:

  • Wann hat sie angefangen?
  • Welche Gedanken halten euch vom vorliegenden Projekt ab?
  • Schieben sich andere Probleme in den Vordergrund, die ihr erst einmal anfassen müsst?
  • Tritt die Blockade das erste Mal auf? Oder kommt das häufiger in Verbindung mit diesem Projekt vor?
  • Was lähmt euch genau? Das Projekt oder gibt es da noch ein anderes Thema?

Sollte eure Antwort lauten, dass es da noch ein anderes Thema im Hintergrund gibt: Schafft es aus dem Weg. Ihr werdet mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht anfangen können, ehe ihr wieder Herr/Frau eurer Gedanken werdet und euch voll und ganz auf das vorliegende Projekt kümmern könnt.

Doch sollte eure Antwort in Richtung des Projekts ausfallen, ihr voll konzentriert seid und dennoch fällt euch nichts ein, dann sind die nachfolgenden Tipps äußerst lesenswert.

Wechselt die Perspektive

Steht kurz auf, atmet tief durch, geht vielleicht 5 Minuten spazieren und dann setzt euch wieder an den Schreibtisch. Wenn ihr keinen fest vorgeschriebenen Sitzplatz habt, dann nehmt den Laptop mit und wechselt eure Sitzposition. Sich auf die andere Seite des Tisches zu setzen, an welchem ihr arbeitet kann da manchmal ausreichen. Setzt euch in die Küche (komischerweise ein Ort, an dem ich selbst super konzentriert arbeiten kann), an den Wohnzimmertisch (ohne den Fernseher einzuschalten) oder wechselt die komplette Location.

Wichtig ist, dass euer Gehirn neue Reize bekommt, für einige Minuten abgelenkt ist. Dann versucht erneut zu starten.

Nehmt euch Abstand

Manchmal reichen fünf Minuten nicht aus, um genügend (emotionalen) Abstand zu einer Aufgabe zu kommen. Viel eher ein 30-minütiger Spaziergang. Ein halber Tag Auszeit oder sogar länger, wenn es der Projektrahmen zulasst. Was ihr in der Zwischenzeit macht, ist euch überlassen. Manchmal hilft es mir sogar etwas Stupides wie Fenster putzen oder Unkraut jäten einzuschieben, es ist irgendwie meditativ und mein Kopf kommt weg aus dem Teufelskreis und hin zu positiven, frischen Gedanken.

Die beste Methode: Geht raus. Geht eine große Runde um den Block, wenn ihr die Uhr im Rücken habt. Diese halbe Stunde in Abstand zu investieren, wird euch nach hinten raus in der Erledigung eurer Aufgabe schneller machen.

Lasst Dampf ab und holt euch Unterstützung

Verbindet den kleinen Ausflug direkt mit einer Person eurer Wahl. Es tut unheimlich gut, sich kurz über seine Blockade auslassen zu können. Lasst alles raus: Was euch stört, wie sehr ihr euch wünscht, fertig zu sein, was das Ziel eurer Arbeit ist.

Manchmal wollen wir den emotionalen Ballast einfach mal los werden. Aber es kann auch vorkommen, dass wir solange vor einer Aufgabe gesessen haben, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen und ideenlos zurückbleiben. Gerade in solchen Momenten ist ein Sparringspartner Goldwert. Fragt jemanden um Rat, der die Materie versteht, plaudert über eure Ideen, die ihr bisher gehabt habt und holt euch einen neuen Blinkwinkel ein.

Wenn es komplexer ist, ist es ebenfalls hilfreich, wenn ihr ein kleines Brainstorming mit mehreren Personen veranstaltet. Das muss kein großes Event werden. Nehmt euch einfach zwei Leute an die Hand und plant eine halbe Stunde Zeit ein. In den 30 Minuten sind alle Ideen erlaubt. Nichts wird unter den Teppich gekehrt.

Nach den 30 Minuten schaut ihr euch das Für und Wider dieser Ideen an. Streicht nutzlose oder völlig verrückte raus und trennt die Spreu vom Weizen. Schon habt ihr etwas, an dem ihr weiterarbeiten und das ihr verfeinern könnt. Euer Projekt hat einen kreativen Sprung bekommen!

Bleibt konzentriert und verbannt Ablenkungen

Das Wichtigste, wenn ihr an etwas arbeiten wollt und nichts geht: Reduziert die Ablenkungen auf ein Minimum! Das Handy wird in dieser Konzentrationsphase lautlos in einen anderen Raum beziehungsweise aus Sichtweite (ganz wichtig) gelegt, das Mail-Programm und alle Notifications abgeschaltet. Störende Musik wird gegen hilfreiche ausgetauscht (meinen Flowzustand erreiche ich am besten mit Klassik). Snacks werden weggestellt (eure Hände und der Körper haben gerade etwas anderes zu tun als den Stress wegzufuttern).

Stellt (euch) Fragen

Was ist das Ziel eures Projekts? Welche Schritte ergeben sich aus dem Ziel? Wie sieht die Raodmap/der Themenplan aus (Bsp. Schreiben)? Wie machen es die anderen? Was habt ihr bisher erreicht? Was möchtet ihr noch erreichen? Was ist euer erster Schritt? Ganz oft ist eine fehlende Planung oder Strategie für die bevorstehende Aufgabe die Ursache für Ideenlosigkeit oder Demotivation. Habt ihr einen guten Plan, ist das schon die halbe Miete.

Abhängig von eurem Projekt fallen euch bestimmt noch individuelle Fragen ein, die den Kreativitätsprozess ankurbeln können.

Vergesst nicht: Kreativität lässt sich nicht erzwingen

Sobald ihr in Panik verfallt, gilt es, diese Emotionen runterzukühlen, Abstand zu suchen, eure Nerven zu beruhigen. Mit einem kühlen Kopf lässt es sich viel besser und konzentrierter arbeiten! Ihr schafft das, BOSSBABES! Habt ihr noch Tipps, die bei euch in solchen nervenraubenden Phasen helfen? Teilt sie gerne mit der BOSSBABECREW unten in den Kommentaren!

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Schön, dich kennenzulernen! Als Business Coach helfe ich jungen, ambitionierten Frauen dabei, ihr “Warum” im Leben zu finden und beruflich so richtig durchzustarten. Mir ist es ein großes Anliegen, gemeinsam zu wachsen und den eigenen Weg zu gehen – wie auch immer dieser aussehen mag. Um deinen eigenen Weg zu gehen, ist es unglaublich wichtig, zu wissen, wie er überhaupt aussehen soll. Was dich glücklich macht, welche Stärken du in deine Ideen einfließen lassen kannst und welche Werte dich und deine Arbeit leiten. Lass es uns gemeinsam herausfinden!

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