Das Herz pumpt mit jedem schnellen Schlag nervös neues Blut durch die Adern, das Adrenalin steigt mit jedem Atemzug, die Luft wird enger, so vieles, was noch erledigt werden muss und dann wartet da ja auch noch das Sozialleben und die Wohnung könnte auch mal wieder geputzt werden… hab ich mein Leben überhaupt im Griff? Oder versage ich auf voller Linie? Die Projekte dürfen auf keinen Fall meinetwegen ins Stocken geraten, wir sind erst so wenige Schritte vorangekommen… was mache ich bloß zuerst?

Wow. STOP. Eins nach dem anderen und zu allererst: Durchatmen, Girl, you got this! Dieses Mantra hat oberste Priorität in deinem Kopf. Bevor du jetzt in totalem Aktionismus verfällst und versuchst, alles gleichzeitig zu erledigen, widme dich den folgenden Zeilen und du wirst 5 Dinge kennenlernen, die dir durch das Chaos in deinem Kopf helfen und du lernst, wie du am Wochenende Ruhe bekommst, obwohl noch 586376 Dinge erledigt werden müssen.

1. Der Morgen gehört dir

Ich kann es nicht oft genug predigen: Wenn du aufwachst, vor allem am Wochenende, widme dich nicht direkt dem Smartphone, sondern lieber einem großen Glas Leitungswasser. Das Durchscrollen durch die vielen Nachrichten und Feeds überfordert deinen gerade in Gang gesetzten Denkapparat und vergiftet ihn instant mit Vergleichen, To-Dos oder Notifications. Atme zuerst dreimal tief durch die Nase ein und den Mund wieder aus, setze dann die Füße auf den Boden, strecke dich und steh schließlich in aller Ruhe auf. Gemütlichkeit darf am Wochenende Einhalt gebieten, selbst wenn du noch viele Aufgaben auf deiner Warteliste hast. Weitere hilfreiche Tipps, wie du perfekt in den Tag startest und was du auf jeden Fall vermeiden sollst, findest du hier.

2. Mach eine Liste

Was belastet deine Kreativität und Leichtigkeit? Was brennt dir alles auf den Nägeln und stört deine Umsetzungskraft? Welche Aufgaben schwirren dir in deinem hübschen Kopf umher? Was darfst du bei Projekt XY auf gar keinen Fall vergessen? Schreibe alles auf ein DIN A4- Blatt und raus aus deinem Kopf. Suche dir nun die zwei wichtigsten Sachen für das Wochenende raus. Nicht mehr, nur zwei Aufgaben: Eine für Samstag, eine für Sonntag. Es mag schwer sein, alles andere auf den Beginn der Woche zu schieben, ist letzten Endes aber besser für den Aufbau deiner Energiereserven. Sieh es als abgespeckt Variante deiner Tages-To-Do-Liste von unter der Woche. So findest du einen Mittelweg, du kannst Dinge erledigen, die super urgent sind, hast dennoch genug Zeit für Selfcare und Re-Energizing.

3. Rock that weekend-plan

Plan dir Freizeit ein und das nicht nur als Blocker, sondern mach dir klar, was du an diesem Wochenende erleben willst – Ein Spaziergang in den Bergen, ein wenig Seeluft schnuppern oder ein Coffeedate mit abendlichem Kochen mit deiner besten Freundin und dann noch die Projekte erledigen? Alles drin. Steh früh auf und lege die Projektzeit auf die Zeit am Tag, an der du am effizientesten arbeiten kannst – Du bist eine Lerche? Dann morgens. Du bist eine Eule? Dann arbeite abends und sorge vorher dafür, dass du runterkommst und Platz schaffst für Kreativität. Dein Plan könnte so aussehen:

Samstag
  1. 08:30 aufstehen | Sport und eine energiebringende Morgenroutine starten
  2. 09:30 -11:00 | Projektzeit I Task I, fokussiert ohne Ablenkung durchs Handy, Mails, etc.
  3. 11:00 – 11:10 | Dance Break
  4. 11:10 – 13:30 | Projektzeit II Task I, fokussiert ohne Ablenkung durchs Handy, Mails, etc.
  5. 13:30 – 18:30 | Mittagspause, kleiner Ausflug in die Stadt, den Park oder Berge / an die See
  6. 18:30 – 20:00 | Abendessen mit selbstgekochtem Lieblingsessen
  7. ab 20:00 | Abendliches Verwöhnprogramm für die Seele mit Freunden
Sonntag
  1. 09:00 aufstehen | Slow living und eine energiebringende Morgenroutine starten
  2. 10:00 -13:00 | Brunch mit sozialen Lieblingen
  3. 13:30 – 15:00 | Nach dem Heimweg Arbeitssession starten, Projektzeit I Task II, fokussiert ohne Ablenkung durchs Handy, Mails, etc.
  4. 15:00 – 15:10 | Dance Break
  5. 15:10 – 17:30 | Projektzeit II Task II, fokussiert ohne Ablenkung durchs Handy, Mails, etc.
  6. 17:30 – 18:00 | Putzen
  7. ab 18:00 Uhr | Abendliches Verwöhnprogramm starten

4. Sei nicht erreichbar und fokussiere dich

“Alltime on” mag für manche die totale Erfüllung sein, bringt dich auf lange Sicht in Bedrängnis mit dir und deinen eigenen Bedürfnissen. Deine Ansprechpartner sind am Wochenende sowieso nicht da, also übertrag diese Mentalität auf dich. Schick die E-Mail erst am Montagmorgen ab, mach erst Montagmorgen den Plan für die neue Woche. Ich habe am Wochenende immer die Tendenz, allen Freunden und der Familie Raum zu geben, aus schlechtem Gewissen, ihnen nicht bereits unter der Woche auf Nachrichten oder Anrufe geantwortet zu haben. Also sitze ich Stunden am Handy und beantworte Gruppenchats, Telefonate und Sprachnachrichten.

Das artet dann oft in Sozialstress aus – es nimmt kein Ende und was dann zu kurz kommt, ist die Me-Time und Couplezeit. Das ungeduldige Räuspern meines Freundes und seine zehnte Nachfrage, was wir denn heute machen wollen, reißt mich schließlich aus meinen Gedanken. Besser: Sich eine halbe bis ganze Stunde jeden Tag Zeit nehmen und Nachrichten beantworten. Stell einen kleinen “Social-Blocker” in deinen Terminkalender, wenn es mal nicht anders geht und du überschwemmt bist an Reizen und Interaktionen.

5. Breathe

Die Welt wird sich weiter drehen, wenn sich ein Projekt um 2 Tage verschiebt. Die Ansprechpartner werden erst wieder Montag ihre Mails checken und einen neuen Stand ins Projekt bringen. Denk immer daran, dass du nur so gut sein kannst, wie deine Energie und dein Körper es zulassen. Es ist an dir, dich um ihn und deine Seele zu kümmern. Das Wochenende ist perfekt dafür.

1 KOMMENTAR

  1. […] Hier sind ein paar Tipps, wie ihr aus dem Hamsterrad ausbrechen könnt und eine gesunde Self-Care-Routine in euren Alltag einbaut, damit ihr weiterhin hochwertige Arbeit konstant abliefern könnt. Ihr habt 5237643 Jobs, die auf euch warten und keine Ahnung wie ihr das alles schaffen sollt? First things first: Tief durchatmen. Du kannst das. Und jetzt lasst uns gemeinsam einen Plan aufstellen, wie ihr alles am Wochenende schaffen könnt, wa… […]

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