Es gibt so Tage, da starren wir minutenlang auf den leeren Bildschirm vor uns und können uns nicht wirklich aufraffen. Selbst wenn wir unseren Job lieben, können wir uns manchmal nicht motivieren, den ersten Schritt zu machen. Vor allem externe Events, die wir nicht kontrollieren können – ein Breakup, den Verlust eines geliebten Menschen oder auch nur der chaotische Morgen können unseren Fokus durcheinander bringen. Wie wir es trotzdem schaffen, uns aufzuraffen? Und wie uns Prokrastination dabei helfen kann? 

Keine Lust? So raffst du dich auf!

Tipp 1: Versteht wie Motivation funktioniert 

Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie wir denken, dass Motivation funktioniert. Zuerst werden wir durch einen externen Einfluss inspiriert, etwas zu tun. Dadurch steigt unsere Motivation und wir kommen schließlich ins Handeln.

Doch so funktioniert Motivation und ins Handeln kommen nicht. Und am Ende sitzen wir deprimiert da, weil wir nicht anfangen oder motiviert genug sind. Wir denken, wir müssten total motiviert sein, Lust haben, um eine Aufgabe zu bewältigen. Dabei lautet die Gleichung ganz anders: 

Erst müssen wir ins Handeln kommen, dadurch steigt unsere Inspiration und wir bekommen mehr und mehr Motivation, was uns wiederum ins Handeln bringt. Wenn ihr also nicht motiviert seid, lasst euch davon nicht unterkriegen. Dann ist das so. Das ist aber kein ausschlaggebender Grund, nicht anzufangen. 

Wer darüber mehr nachlesen möchte, sollte unbedingt „The Subtle Art of Not Giving a Fuck“ lesen. Deutsche Version ist auch erhältlich. Googelt einfach mal. 

Tipp 2: Plant richtig

Der härteste Part ist, anzufangen. Nimmst du dich eines Projektes an, kann seine Länge uns gut und gerne mal erschlagen. Nehmt euch jetzt 15 Minuten Zeit und brecht das große unüberwindbare Projekt in ganz kleine Teilschritte runter.

Also ich meine wirklich kleine Schritte, sowas wie: E-Mail an Annie wegen XY schicken, Fotoinspiration bei Google raussuchen – wie auch immer eure Aufgabe aussieht, macht sie so klein wie möglich. Denn selbst wenn wir die kleinste Aufgabe von unserer To-Do-Liste streichen können, gibt das unserem Gehirn den so dringend benötigten Dopamin-Kick für Motivation.

Zum Thema Zeitplanung hab ich bereits ein tolles Video für euch abgedreht, hier entlang bitte.

Tipp 3: Arbeitet wenigstens 10 Minuten an der Aufgabe 

Stellt euch einen Timer auf 10 Minuten und dann sucht ihr euch eine Teilaufgabe aus eurem Projekt aus und arbeitet wenigstens diese 10 Minuten dran. Solltet ihr euch nach den 10 Minuten immer noch nicht mit der Aufgabe verbunden fühlen, gebt euch selbst eine kleine Pause – macht was anderes. Das passiert übrigens relativ selten. Die schwerste Hürde ist das Anfangen, nicht das Dranbleiben. 

Tipp 4: Sprecht drüber

Und hier geht’s nicht um den Pity Talk – mit darüber sprechen ist nicht gemeint, sich bei seinen Freunden die ganze Zeit selbst zu bemitleiden. Es geht viel eher darum, dass ihr euch auf der einen Seite mal so richtig auslasst, das ist richtig. Aber wenn ihr merkt, dass es euch nur noch darum geht, euch über den Status Quo zu ärgern, dann hilft es nicht, sich reinzusteigern. 

Sprecht daher am besten mit Mentoren, Kollegen oder anderen Gleichgesinnten über euer Projekt. Denn der Vorteil ist, dass ihr durch das Gespräch mit diesen Menschen schneller auf Lösungen kommt. Lösungsorientiertes Denken bringt euch hier nach vorne. Wenn ihr überhaupt dafür bereit seid, denn manchmal ist es nur zu bequem sich über eine Situation aufzuregen anstatt wirklich etwas dagegen zu tun.

PRO-TIPP: Macht eine Pause

Abgesehen von externen Events, die unseren Fokus weg von unseren Aufgaben lenken, liegt die Ursache unserer Demotivation häufig darin begraben, dass wir uns zu viel mit der Aufgabe selbst beschäftigen. Und damit ist nicht nur die Zeit gemeint, die ihr tatsächlich an der Aufgabe sitzt, sondern damit sind auch die zahlreichen Stunden gemeint, die ihr abseits davon über eure Aufgabe nachdenkt. Wie sehr ihr emotional beteiligt seid. 

Merkt ihr also, dass ihr sehr sehr viel Zeit in ein bestimmtes Projekt steckt, ist es kein Wunder, dass ihr mal eine Auszeit braucht, um wieder mit neuer Kraft starten zu können. Deswegen – an Tagen wo ihr nicht mehr als 10% geben könnt – legt das Projekt beiseite. Macht was anderes. Nehmt euch mal völlig raus und damit ist auch die Umgebung gemeint. 

Geht raus in die Natur, belohnt euch für die harte Arbeit der letzten Tage oder Wochen und seit mal offline. 

Welcher Trick hilft euch dabei, wieder auf die Füße zu kommen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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Schön, dich kennenzulernen! Als Business Coach helfe ich jungen, ambitionierten Frauen dabei, ihr “Warum” im Leben zu finden und beruflich so richtig durchzustarten. Mir ist es ein großes Anliegen, gemeinsam zu wachsen und den eigenen Weg zu gehen – wie auch immer dieser aussehen mag. Um deinen eigenen Weg zu gehen, ist es unglaublich wichtig, zu wissen, wie er überhaupt aussehen soll. Was dich glücklich macht, welche Stärken du in deine Ideen einfließen lassen kannst und welche Werte dich und deine Arbeit leiten. Lass es uns gemeinsam herausfinden!

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